So fern und doch so nah

Kommunikation auf Distanz – zwei Worte so eng neben einander, die einander doch fast widersprechen, paradox!

Kommunizieren verbindet, erlaubt Austausch und Wachstum. Von Jahr zu Jahr kommunizieren wir mehr, doch nicht unbedingt besser. Wir liken und posten, wir checken und klicken. Wir konsumieren Kommunikation und kreieren immer weniger originären Inhalt.

Gerade in der digitalen Kommunikation fehlen die Sinne! Das Ungesagte fehlt für’s Verständnis. Was tun? Über unsere Absichten, Intentionen sprechen! So können wir Missverständnisse und auch Konflikt vermeiden. Die Grauzonen werden bunt durch Erklärungen wie: Warum frage ich Dich das? Wie bin ich zu diesem Ergebnis gekommen?

Nach unzähligen Videokonferenzen wird noch ein anderes Verhalten offensichtlich: Der Prozess steht im Vordergrund. Es geht viel häufiger darum, wie etwas erledigt werden soll, als warum. Verlieren wir jedoch den Bezug zum Sinn, leidet die Motivation und schlussendlich auch die Produktivität.

Das WARUM bekommt so in der Kommunikation auf Distanz eine besondere Wertigkeit:

  • Warum sage ich das?
  • Warum tun wir das?

Und Kommunikation bleibt der Sauerstoff für Beziehungen!